besuchen und begleiten b u b
Aus- und Weiterbildung in diakonischer und seelsorgerlicher Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen
Wir bieten Kurse für Frauen und Männer an, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen kompetent begleiten wollen. Mit unserem Angebot sprechen wir zuerst jene an, die freiwillig oder ehrenamtlich diesen Dienst im kirchlichen Auftrag erfüllen oder sich darauf vorbereiten oder sich darin weiterbilden wollen. Unser Angebot steht aber auch Personen offen, die in ihrem persönlichen oder beruflichen Umfeld Mitmenschen in seeelsorgerlicher Grundhaltung beistehen möchten.
Unsere Motivation
- Freiwillige leisten seit jeher wichtige und unersetzliche Arbeit in der Kirche. Eine qualitativ hochwertige Ausbildung und Begleitung ist die wichtigste Form der Anerkennung und Förderung der Freiwilligenarbeit. Eine gute Aus- und Weiterbildung von Freiwilligen vertieft die Sozialkompetenz und damit die Qualität der Arbeit.
- Ein bedeutender Aspekt der Arbeit von Freiwilligen ist die Niederschwelligkeit. Viele Hilfsbedüftige finden zu Freiwilligen leichter Zugang als zu Profis. Freiwillige können oft eine wichtige Mittlerfunktion erfüllen.
- Seelsorgerliche und diakonische Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen entspricht einem grossen Bedürfnis und wird sehr geschätzt. Was bei grossen Katastrophen offensichtlich ist, gilt auch bei jenen „kleineren“ Lebenskatastrophen, die nicht in den Medien erscheinen.
- In Krisensituationen, sei es eine schwere Krankheit, ein Familienproblem, ein Unglücksfall, sind die Betroffenen besonders verletzlich, wenn ihnen Helferinnen und Helfer, insbesondere Seelsorgerinnen und Seelsorger, seien sie Profis oder freiwillige Besucherinnen oder Besucher, ungeschickt begegnen.
- Eine gute Ausbildung und Begleitung von Freiwilligen leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass kirchliche Helferinnen und Helfer auch als hilfreich erlebt werden. Das ist auch dem Image der Kirche förderlich.
- Nach wie vor sind es in der grossen Mehrheit Frauen, die in der Kirche freiwillige Arbeit leisten, oft in erheblichem Umfange. Gleichzeitig bleibt Frauen, die eine kürzere oder längere Zeit der Familie und Kindern gewidmet haben, der Zugang zu professionellen Ausbildungen erschwert oder versperrt. Die Kurse von „besuchen und begleiten“ möchten da eine Lücke schliessen. Sie können aber keine Berufsausbildung ersetzen.
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